Ein großes Anliegen ist uns die Eingewöhnung.

Um Ihrem Kind diesen bedeutsamen Schritt des Übergangs in eine soziale, „unbekannte“ Gemeinschaft und Umgebung zu erleichtern, muss die Eingewöhnungszeit sehr behutsam gestaltet werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie in den ersten Wochen im „Rohrspätzle“ anwesend sind. Denn Sie geben Ihrem Kind die vertraute Bindungs- und Bezugsperson und Sicherheit in die neue Umgebung mit.

Für die Eingewöhnungsphase nehmen wir uns viel Zeit und entscheiden individuell über die Dauer der Eingewöhnung. Dabei spielen Alter, Entwicklungsstand, Betreuungsdauer, Bindungsverhalten, Vertrauensverhältnis und Sicherheitsgefühl der Kinder gegenüber den Erzieherinnen eine maßgebliche, wichtige und ausschlaggebende Rolle.

Die Eingewöhnung der Kinder in der Kinderkrippe dauert durchschnittlich vier bis sechs Wochen. Alle Kinder sollen in den ersten zwei Wochen der Eingewöhnungsphase in unserer Kinderkrippe von einer Bezugsperson begleitet werden.

In unserer Arbeit hat das Freispiel eine sehr große Bedeutung.

Warum brauchen Kinder das freie Spiel?

Es ist die wichtigste Aktivität in der frühen Kindheit und dieses Spiel ist die ureigene Ausdruckform von ihnen. Den Kindern bietet dieses Spiel, die Möglichkeit ihre Entwicklungsaufgaben und ihre Lebensrealität aktiv zu bewältigen.

„Was man einem Kind beibringt, kann es nicht mehr selbst entdecken.

 Aber nur das, was es selbst entdeckt, verbessert seine Fähigkeit,

Probleme zu verstehen und zu lösen“ Jean Piaget